Autor: Kerstin Leicht

Fotokurs, Fotocoaching, Fotoworkshop, Coaching, Fotoseminar, Fotoschulung

Foto Coaching

Als Fototrainerin biete ich professionelles Fotocoaching an: Individuelles Einzelcoaching Einzelcoaching (1-2 Personen) 2h / 3h Einzelcoaching (1-2 Personen) Halber Tag Gruppenworkshop (bis 6 Personen) Preis: 70,-Euro/h  inkl. 19% MwSt. Im Einzelcoaching und Gruppenworkshop werden Ihre persönlichen Wunschthemen behandelt. Das können sein: Kameratechnik – die Möglichkeiten Ihrer eigenen Kamera kennenlernen Grundlagen des Fotografierens – Blende und Verschlusszeit bewusst einsetzen Richtig belichten – mit schwierigen Lichtsituationen umgehen lernen Tipps zur Bildgestaltung und -komposition, Bildbesprechung und vieles mehr Themencoaching Architekturfotografie Urbanes im Umbruch Sightseeing mit der Kamera – München fotografieren (auch in englischer Sprache möglich) – Bekannte Spots mit neuem Blick und Unbekanntes in München entdecken. oder telefonisch anfragen: +49-89-21541515 / mobil +49-1714252291 Das Beitragsbild entstand beim Fotokurs Münchensafari, den ich Ende Januar für Fotosafari leitete. Herzlichen Dank an Teilnehmer Stefan Blessing fürs Bereitstellen des Fotos! Meine Kurstermine für die Fotosafari GmbH, für die ich seit Januar 2016 Fotoworkshops leite: Architekturfotografie 10. September 2017 Münchensafari 16. September 2017 Blaue Stunde 25. August 2017

HildundK Architekturfotografie schwarzweiss

Schwarzweiss Fotografie

Die Leute fragen mich oft: Warum Schwarzweiß, wenn heutzutage jede Spielzeugkamera Farbfotos machen kann? Darauf gibt es keine einfache Antwort, es gibt nicht einmal nur eine, sondern viele Variationen einer Antwort, abhängig vom Künstler, den man fragt. Ich denke, dass jede Antwort jedes Fotografen die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie rechtfertigen würde, aber meine persönliche Antwort lautet ungefähr so: Durch das Entfernen der Farbe und den Einsatz eines monochromen Tones wird der Schwerpunkt auf Licht und Schatten, auf Kontraste, auf Linien, Formen, Strukturen und die Komposition gelenkt. Die Essenz von Objekten und Situationen wird stärker sichtbar, weil der Betrachter nicht von Farben abgelenkt ist.

Die BMW Welt zur blauen Stunde - Fotografie in der Dämmerung

BMW Welt in der Blauen Stunde

„Die BMW Welt ist in ihrer futuristischen Architektur einzigartig. Die aus dem formgebenden Doppelkegel entspringende, 16.000 m² große Dachwolke, wird von nur zwölf Pendelstützen getragen und vermittelt einen schwebenden Eindruck. Der in Glas und Stahl gebannte Tornadowirbel, der sich nach oben schraubt und im ebenso wie eine Wolke frei schwebenden und fliegenden Dach endet, entsteht durch eine dynamische Verformung der beiden Trägerlagen und bildet ein Hauptauflager des Daches.“ So liest man auf der Homepage der BMW Welt über die Architektur, die dem Dekonstruktivismus zugeordnet wird. Im Dezember 2001 hatte sich der Vorstand der BMW AG nach detaillierter Beratung für den architektonischen Entwurf von COOP HIMMELB(L)AU entschieden.   Weitere Aufnahmen in der blauen Stunde von Sehenswürdigkeiten in der Münchner Innenstadt

Lenbachhaus

Das Lenbachhaus in München liegt städtebaulich zwar an der Achse Königsplatz – Hofgarten. Jedoch nicht darauf, sondern tangiert die Achse nur. Sichtbar wird der neue Anbau von Sir Norman Foster + Partners nun deshalb, weil er seinen Baukörper in Richtung Brienner Straße schiebt. So gelingt ihm, ohne im Mittelpunkt, auf der Achse zu stehen, trotzdem dort alles Augenmerk auf sich zu ziehen.   Nach dem Verständnis des Architekten und Stadtplaners Wolf D. Prix vom renommierten Büro Coop Himmelb(l)au ist ein Hochhaus, genau auf der Achse aufgereiht, leblos. Sekanten und Tangenten dagegen schaffen Dynamik. (Wie die BMW-Welt in München). Wie ein „Streifschuss“. 2013 erstellte ich ein Architekturvideo zur der oben erwähnten BMW-Welt von Coop Himmelb(l)au:

Architekturfotografie zum Museum Brandhorst München

Museum Brandhorst

Das Kunstareal München mit der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst bietet dem Fotografen zahlreiche architektonische Motive, an denen er die Besonderheiten der Architekturfotografie üben kann. „Am Anfang war die Geometrie“, so Henri Cartier-Bresson in einem Interview über seine Haltung zur Fotografie. „Für mich ist die Photographie die Anerkennung eines Rhythmus von Flächen, Linien und Tonwerten“ und „wir müssen uns ständig um den Bildaufbau Gedanken machen“, erklärt er in seinem Manifest als Vorwort zu Images à la sauvette 1952. Eine gewisse Faszination für die Geometrie kann in der Architekturfotografie nie schaden. Um ein dreidimensionales Gebäude auf einem zweidimensionalen Bild darzustellen ist ein Blick für die Proportionen wichtig, der die Architektursprache auf die Bildkomposition übertragen. Mal ist es eine Mauer parallel zur Bildebene, mal ein Perspektivraum mit deutlich grafischen Linien, die in die Tiefe fluchten wie bei dem Foto von der Fassade des Museum Brandhorst. Ich nahm diese sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß auf. Die Schwarzweiß-Fotografie ist eine Abstraktion der Wirklichkeit, die gerade in der Architekturfotografie das geometrische des Bildinhaltes betont, und oft auch die Intention der architektonischen Gestaltung an sich besser verstehen lässt. So …